Nomnomnom …

Wer in der Großstadt lebt, wird im Alltag eher selten mit wilden Tieren konfrontiert. Man sieht vielleicht ein paar Mäuse zwischen den U-Bahn-Gleisen umherhuschen oder Tauben auf dem Boden nach Krümeln picken, viel exotischer wird es aber nicht.

Umso erstaunter waren da am Samstagmorgen eine Reihe von Londonern, als ihnen auf dem Gehweg eine waschechte Boa Constrictor begegnete, die gerade zum Frühstück eine Taube verspeiste.

Wie die Schlange dort hingelangt ist, ist unklar. Passanten alamierten die britische Tierschutzorganistation RSPCA.

„Es kann sein, dass sie ein geflohenes Haustier ist, oder, was besorgniserregender wäre, dass sie mit Absicht ausgesetzt wurde“, vermutet eine Sprecherin von RSPCA auf Nachfrage von „itv“.

In letzter Zeit häufen sich in Großbritannien die Fälle von ausbüchsten Schlangen. Erst vor einer Woche fand ein Brite auf einmal eine drei Meter lange Python in seinem Badezimmer.

Experten vermuten, dass diese Schlangen entweder schon länger frei herumkriechen und die Wärme sie nun aus ihren Verstecken lockt, oder dass Schlangenbesitzer ihre Tiere bei dem guten Wetter mit nach draußen nehmen und sie dann entwischen.

Quelle: Noizz.de