Alles über den Ort, die Täterin, die Opfer.

Rund sechs Wochen nach dem Amoklauf an einer Schule in Florida mit 17 Toten ist es zu einer weiteren Schießerei gekommen. Diesmal trifft es Mitarbeiter eines der größten Player im Silicon Valley: Tatort war die Zentrale der Videoplattform YouTube, einem Tochterunternehmen des Techkonzerns Alphabet, zu dem auch das Unternehmen Google gehört.

Am Dienstag Nachmittag (Ortszeit) ist es zu einem Amoklauf in der YouTube-Zentrale in der Kleinstadt San Bruno, südlich von San Francisco, gekommen. Dabei soll eine Täterin in dem Hauptquartier der Videoplattform um sich geschossen haben. Zahlreiche Mitarbeiter sollen aus dem Gebäude geflohen sein, andere hatten sich in ihrem Büros verbarrikadiert.

Laut Polizei gab es vier Verletzte, drei von ihnen erlitten Schussverletzungen. Die Opfer wurden in ein Krankenhaus gebracht. Während zwei Verletzte das Krankenhaus verlassen konnten, befindet sich das dritte schwerer verletzte Opfer noch in Behandlung. Der vierte Verletzte soll sich bei der Flucht vor der Amokläuferin am Fuß verletzt haben. Die Täterin war bei Ankunft der Polizei in der Zentrale bereits tot. Die Ermittler gehen davon aus, dass sie sich selbst getötet hat.

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Laut Polizei handelt es sich bei der Täterin um eine 39-Jährige aus San Diego. Sie soll vor der Tat einen Schießstand besucht haben und über einen Parkplatz in das Gebäude gelangt sein.

Ermittler gehen davon aus, dass die Täterin aus Frust gegenüber der Plattform gehandelt hat. Laut einem Bericht der "East Bay Times" soll es sich bei der Täterin um eine vegane Aktivistin handeln, die selbst auf der Plattform aktiv war: Sie soll sowohl Tierrechts- als auch Fitnessclips auf die Plattform gestellt haben. Ihr Vater sagte der Zeitung, ihre Tochter sei zuletzt wütend gewesen, weil YouTube sie für ihre Inhalte nicht mehr bezahle. Die 39-Jährige soll sich daraufhin über verschiedene Kanäle im Netz über YouTube beschwert haben. Ihre Accounts auf Facebook, YouTube und Instagram wurden gesperrt.

Die Polizei hatte zunächst geprüft, ob es sich bei dem Amoklauf um eine Beziehungstat handelte. Dieser Verdacht bestätigte sich nicht. Auch einen terroristischen Hintergrund schließen die Ermittler aus.

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  • Quelle:
  • Noizz.de