Bergsteiger haben in den vergangenen Jahren viel Kacke liegen gelassen.

Wer schon mal einen Bergsteigerfilm gesehen hat, weiß, dass die Wanderung auf den Gipfel ziemlich anstrengend sein kann. Mal eben ein kleines Schläfchen oder eine Klopause machen geht nicht. Es gibt nicht mal eine richtige Toilette. Deswegen überlassen die Bergsteiger ihre Exkremente meist der Natur. Zwischen Schnee und Eis gefriert die auch ziemlich schnell. Das wäre okay, gäbe es da nicht eine Kleinigkeit namens Klimawandel. Die Erde erwärmt sich – und mit ihr der Gipfel. Somit auch die Tausenden Kilos an Kacke, die in den ganzen Jahren in den Schnee gesetzt wurde. Scheiße, wortwörtlich.

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Laut einem Bericht von "Spektrum" herrscht dieses Problem vor allem im Mount Denali im US-Bundesstaat Alaska. Mit 6.190 Metern ist er der höchste Berg Nordamerika. Hier macht sich der Klimawandel besonders bemerkbar. In den vergangenen Jahren ist die Temperatur wohl um knapp über drei Grad angestiegen. Hinzu kommt, dass jedes Jahr knapp 1.000 Bergsteiger auf den Gipfel klettern. Seit 1970 dürfen das auch Amateure. Dem Magazin zufolge sollen sich rund 66 Tonnen Exkremente angesammelt haben. Genau die beginnen nach und nach zu schmelzen – auch in die Gewässer.

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Aber was machen wir uns denn Sorgen? Trump sagt, Erderwärmung gibt es nicht. Im Gegenteil. Wir brauchen sie!

lcw

Quelle: Noizz.de