Er sollte „unter Wasser atmen“ …

Am vergangenen Dienstag wollte der russische Vize-Premier Dmitri Rogosin die neusten Errungenschaften seiner Tüftler vorführen. Der Gast, dem die Ehre – oder Qual – zu Teil kam, war der serbische Präsident Aleksandar Vučić. Vor laufender Kamera ließ Rogosin einen Dackel in ein Wasserbecken stecken, in dem dieser weiteratmen solle …

Was klingt wie ein schlechter Scherz, ist tatsächlich so geschehen, das zeigen die Videoaufnahmen. Laut RTVi handelt es sich um ein Reservoir mit Sauerstoff angereichertem Wasser. Es wird behauptet, dass der Hund, den man im Video im Wasser zappeln sieht, keinerlei Schäden mit sich trug.

Angeblich habe das Experiment den serbischen Präsidenten „beeindruckt“, schreibt der Fernsehsender. Den russischen Vize-Regierungschef erfüllt der grausame Versuch mit Stolz. Auf Facebok schrieb er: „Erst ein Hund, später dann komplexere Lebewesen“.

Laut den Wissenschaftler könne das „flüssige Atmen“ etwa dabei helfen, Seeleute aus einem Uboot in Not zu retten oder Menschen mit Brandverletzungen in den Atemwegen zu behandeln.

Doch wenn die Wissenschaftler und das Ministerium solche Experimente vor laufender Kamera präsentieren, wollen wir gar nicht wissen, was in den Laboren passiert

Update: In einer früheren Version des Artikel hieß es, es handele sich bei Dmiti Rogosin um den Verteidigungsminister. Tatsächlich ist er Vize-Premier, also der Stellvertreter von Regierungschef Dmitri Medwedew. Die Bezeichnung wurde geändert.

Quelle: 5-tv.ru