Warum deine WG 2018 womöglich Rundfunkgebühren nachzahlen muss

Alexej Hock

Politik, Musik & Soziales
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Wenn ihr geschummelt habt, könnt ihr in eurer WG schon mal Geld sammeln … Foto: dpa

Jetzt ist Schluss mit der Beitrags-Schummelei!

Findige Studierende konnten bisher um die Rundfunkgebühren kommen. Sobald der oder die bisher Zahlende auszieht, muss eigentlich ein Ersatz ausgewählt werden. Geschieht dies nicht, kann die restliche WG die Zahlung umgehen. Zumindest klappte dies bisher.

Im kommenden Jahr werden die Meldedaten jedoch abgeglichen, berichtet die Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ). Damit dürfte Schluss sein mit dem Trick – und kräftige Nachzahlungen anstehen.

Grund dafür, dass der Trick bisher klappte, ist laut WAZ die Tatsache, dass der Beitragsservice die Daten der nicht angemeldeten Mitbewohner aus datenschutzrechtlichen Gründen nach zwölf Monaten löscht. Doch 2018 kommt nun der bundesweite Meldedatenabgleich.

Der Rundfunkbeitrag ist für jede Wohnung fällig. Dabei kommt es nicht mehr darauf an, wie viele Geräte vorhanden sind. BaföG-Empfänger können sich von der Gebühr befreien lassen.

Quelle: WAZ

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