Diversität – das soll die Botschaft der "Savage x Fenty Fashion Show" sein. Nachdem in Rihannas zweiter Modeshow aber ein Song verwendet wurde, der die islamische Hadith zitiert, stellen viele diese Botschaft in Frage.

Heiß. Peppig. Inklusiv. Das ist das Image von Rihannas "Savage x Fenty Fashion Show". Gefüllt mit gefühlt allen großen und aufstrebenden Musikkünstler*innen unserer Zeit wird die Modeshow von vielen als Parade-Beispiel für Offenheit gegenüber Menschen verschiedener Körpergrößen, Ethnien und Identitäten gelobt.

Mit der zweiten "Amazon Prime"-Show könnte sich das aber ändern. Die Barbados-Sängerin wird nämlich dafür kritisiert, einen Song mit Zitaten des Propheten Mohammed gespickt zu haben.

Songauswahl bei Savage x Fenty sorgt für Shitstorm

Konkret geht es um den Song "Doom" von der Londoner Produzentin Coucou Chlou. In dessen Beat sind nämlich einige Zeilen der islamischen Hadith gemixt. Bei der Hadith handelt es sich laut islamischer Tradition um die Übertragung der Weisheiten und Handlungen des Propheten Mohammeds. Speziell die in "Doom" gesampelten Verse beziehen sich angeblich auf die Endzeit und den Tag des Gerichts.

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Die Textsammlung stellt einen wichtigen Teil des muslimischen Glaubens dar. Ihre Abänderung in dem "Savage x Fenty"-Song sahen daher viele Internet-User*innen als eine Aneignung oder Verachtung islamischer Werte.

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Auf Twitter beschuldigten einige Rihanna persönlich für diesen Verstoß gegen ihren Glauben. Aber eine Entschuldigung wollten sie von ihr nicht hören.

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Auch die vermeintliche Weltoffenheit von Savage x Fenty stellten einige in Frage. In Bezug auf ihre Make-up-Werbung, in der eine Frau mit muslimischen Hijabi zu sehen ist, sprachen viele von lediglich vorgetäuschter Diversität.

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Bisher haben sich weder Rihanna noch ihr Team zu den Vorwürfen geäußert. Mittlerweile findet man aber selbst unter ihren "Savage x Fenty"-Posts kritische Kommentare zu dem Song.

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  • Quelle:
  • Noizz.de