Mit dieser Aktion haben sich die Berliner weltweit Respekt verschafft!

Vor dem Anpfiff beim 0:2 gegen den FC Schalke 04 am Samstag knieten sich die Hertha-Spieler hin, um ein Zeichen gegen Rassismus zu setzen.

Die Geste stammt vom Football-Profi Colin Kaepernick, der sich vor einem Jahr während der amerikanischen Hymne hingekniete, um so gegen Polizeigewalt und die Unterdrückung von Minderheiten in den USA zu protestieren. Zahlreiche US-Sportler folgten diesem Vorbild.

Als erstes Bundesliga-Team schlossen sich die Berliner dem Protest an – und haben sich damit weltweit Aufmerksamkeit und Respekt verschafft.

Die Deutsche Fußball-Liga (DFL) twitterte: „Eine großartige und wichtige Geste“.

Der Ex-Bundesligaspieler und fleißige Twitterer Hans Sarpei lobt die Berliner ebenfalls: „Ganz großer Sport, Hertha BSC!“

Neben viel Zuspruch unter dem Hashtag #TakeAKnee gab es auch einige kritische Posts. Diese reichen von „peinlichsten Aktion der Saison“ bis „Wir sind hier in Deutschland!“

An Colin Kaepernick selbst ging die Aktion auch nicht unbemerkt vorbei. Er twitterte zwar nicht selbst, retweetete aber entsprechende Meldungen. Der Eintrag erreichte 21 Tausend Retweets.

„Die ‚Take a knee‘-Bewegung hat den Atlantik überquert“, schrieb die „Washington Post“, die der Geste einen ganzen Artikel widmete.

„Auf Knien gegen den Rassismus, auch Hertha fordert Trump heraus“, titelte die italienische Zeitung „La Stampa“.

US-Präsident Donald Trump hatte Spieler, die den Kniefall vollführten, als „Hurensöhne“ bezeichnet.

Von FIFA und UEFA gab es bisher keine Reaktion auf die Aktion von Hertha BSC.

Quelle: Noizz.de