Zwei Millionen Ratten wohnen in New York. Viele davon nagen aktuell am Hungertod, weil etliche Restaurants Corona-bedingt schließen mussten. Nicht wenige hingegen werden jetzt anscheinend erst recht aufsässig – und tummeln sich an den Füßen von Restaurant-Besuchern.

Mit dem Schließen von New Yorker Restaurants im Angesicht des Lockdowns litten nicht nur die Restaurantbesitzer selbst – sondern auch alle, die von den Gaststätten profitieren. Unter anderem zwei Millionen Ratten, die in New York leben. Die konnten sich an Essensresten früher nur so voll fressen. Jetzt schauen die Zeiten weniger rosig aus.

Symbolbild: Ratten in der Stadt

Seit dem 22. Juni dürfen New Yorker Restaurants draußen bedienen

Nun werden die New Yorker Ratten anscheinend zunehmend verzweifelt und schleichen sich aus den Schatten in das Geschehen im hellen Tageslicht. Dort tummeln sie sich nun auf den Tischen und an den Füßen von New Yorker Restaurantbesuchern, die seit dem 22. Juni wieder im Außenbereich eines Restaurants sitzen dürfen. Das berichtet das Magazin "Forbes".

Ein wieder-geöffnetes New Yorker Restaurant

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Das Budget für Rattenbekämpfung wurde gekürzt

Der Forscher Bobby Corrigan erzählte dem Online-Magazin "Gothamist", es sei normal, dass die Ratten sich aufgrund des Pandemie-Ausnahmezustands außerordentlich verhalten. Trotz Beschwerden von Restaurantbesitzern tut die Stadt nichts, um das Problem zu lösen. Tatsächlich haben sie sogar das Budget für die Bekämpfung der Ratten verringert.

Nun gehen sogar manche Leute auf eigene Faust auf die Straßen, um die Ratten zu töten. Bis zu 20 Ratten in vier Stunden erwischen sie dabei, berichtet die News-Seite "NY1". Wie die Stadt das Problem längerfristig lösen will, ist bisher nicht bekannt.

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lmh

Quelle: Noizz.de