Das Urteil will die Rapperin nicht akzeptieren.

Schwesta Ewa wehrt sich heute gegen ihre Verurteilung zu zweieinhalb Jahren Haft. Am heutigen Donnerstag, den 28. Februar 2019, steht die 34-Jährige wegen Straftaten im Rotlicht-Milieu vor dem Bundesgerichtshof.

Die Sängerin hatte in einem Prozess in Frankfurt am Main zugegeben, vier junge Prostituierte bei „Ausrastern“ geschlagen und getreten zu haben. Das Landgericht verurteilte sie 2017 unter anderem wegen 35-facher Körperverletzung, Steuerhinterziehung und sexueller Verführung Minderjähriger zu der Gefängnisstrafe.

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Auch die Ankläger und eine Nebenklägerin haben Revision gegen das Urteil eingelegt. Die Staatsanwaltschaft hatte der Musikerin, die mit bürgerlichem Namen Ewa Malanda heißt, außerdem Zuhälterei und Menschenhandel vorgeworfen.

Schwesta Ewa saß knapp acht Monate in Untersuchungshaft, seit dem Frankfurter Urteil ist sie wieder frei. Das Urteil könnte noch heute vor Gericht verkündet werden. Die Rapperin hat vor Kurzem ihr erstes Kind bekommen und dürfte hoffen, dass die Strafe sie nicht zu lange von ihrer Tochter fernhält. Beinahe hätte sie ihr Baby im Gefängnis zur Welt bringen müssen.

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[Text: Zusammen mit dpa]

Quelle: Noizz.de