Am 22. März muss er sich trotzdem vor Gericht wegen der Missbrauchsvorwürfe verantworten.

10 Fälle von sexuellem Missbrauch, Besitz und Produktion von Kinderpornografie und Sex mit Minderjährigen werden dem R&B-Sänger R. Kelly seitens der Staatsanwaltschaft in Chicago vorgeworfen. Vor Gericht musste R. Kelly bereits das erste Mal zu den 10 Fällen mutmaßlicher Sexualstraftaten aussagen.

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Er schwieg und sein Anwalt Steven Greenberg plädierte auf nicht schuldig. Außerdem äußerte sich der Verteidiger zu den Vorwürfen, sagte, Kelly sei ein „Rockstar “ und müsse keinen „ nicht einvernehmlichen Sex haben “.

Vor drei Tagen war der Sänger verhaftet worden und hatte sich kurz danach selbst gestellt. Das vergangenen Wochenende saß er im Gefängnis.

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Die Kaution war auf eine Million Dollar festgesetzt worden, also etwa 882.000 Euro. Jetzt hat R. Kelly ein Zehntel der Summe vorgelegt, das sind umgerechnet circa 100.000 Dollar. Damit ist er wieder auf freiem Fuß.

R. Kelly war 2002 schon einmal in 21 Fällen von Kinderpornografie angeklagt. Damals musste der Sänger freigesprochen werden, weil das Opfer nicht vor Gericht aussagen wollte.

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Quelle: Noizz.de