Pornostar packt im Interview aus: So lief meine Affäre mit Trump

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Pornodarstellerin Stormy Daniels im Interview mit CBS-Moderator Anderson Cooper Foto: CBS News/ AP Uncredited / dpa picture alliance

„Ich habe Trump den Hintern versohlt“

Pornostar Stephanie Clifford, alias Stormy Daniels, hat dem Sender CBS im Format „60 Minutes“ zum ersten Mal Details von ihrer Affäre mit US-Präsident Trump erzählt. Die beiden sollen sich 2006 getroffen haben - kurz nachdem seine Frau Melania den gemeinsamen Sohn Barron zur Welt brachte.

Die heute 39-Jährige schilderte zudem, dass sie wenige Tage vor der US-Präsidentenwahl im vergangenen Jahr aus Angst ein Schweigegeld von Trumps Anwalt Michael Cohen angenommen habe.

Die erste Begegnung: Beim Promi-Golfturnier in Lake Tahoe. Damals war Stormy Daniels 27 und Trump 60 Jahre alt. Er lud sie aufs Hotelzimmer ein und zeigte ihr das Cover einer Zeitung, auf dem er abgebildet war – sie sollte es bewundern. Daraufhin sagte die Pornodarstellerin, man müsse Trump damit mal den Hintern versohlen. Gesagt, getan. Anschließend hatten sie ungeschützten Sex.

Attraktiv hatte Daniels Trump dabei nach eigener Aussage nicht gefunden. Allerdings hatte sie sich Hoffnungen gemacht, in seiner TV-Show „The Apprentice“ mitmachen zu können. "Er hat gesagt, dass ich ihn an seine Tochter erinnere", erinnert sie sich im Interview.

Die in ihrer Branche über Jahre hinweg äußerst erfolgreiche Pornodarstellerin und -regisseurin betonte zugleich, dass sie nur einmal Sex mit Trump gehabt habe - und das völlig freiwillig, auch wenn sie sich nicht zu ihm hingezogen gefühlt habe. Sie sei kein Opfer gewesen.

Trump bestreitet die Affäre.

In dem Interview schilderte sie zudem, 2011 sei im Beisein ihrer kleinen Tochter ein Mann an sie herangetreten - kurz, nachdem sie mit einem Magazin vereinbart gehabt habe, ihre Geschichte zu erzählen.

„Er sagte mir, lass Trump in Ruhe. Vergiss die Geschichte.(...) Und dann schaute er meine Tochter an und sagte, das ist ein hübsches kleines Kind. Es wäre eine Schande, wenn ihrer Mutter etwas geschehen würde.“ Daran, so Clifford, habe sie sich erinnert, als sie die Schweigevereinbarung mit Cohen unterzeichnet habe.

Sie wies darauf hin, dass sie im Laufe der Zeit Magazin-Angebote erhalten habe, die ihr weitaus mehr Geld hätten einbringen können als die 130 000 Dollar. „Ich habe nicht einmal verhandelt“, sagte sie über die von Cohen angebotene Summe. Das allein schon beweise, dass sie aus Angst und nicht Opportunismus oder Geldgier gehandelt habe.

Auf die Frage von Starreporter Anderson Cooper, warum sie denn überhaupt jetzt alles an die Öffentlichkeit bringen wolle, antwortete sie unter anderem: „Es ist nicht o.k. für mich, als Lügnerin dargestellt zu werden.“ Sie wolle sich verteidigen.

Quelle: Noizz.de