Alles voll mit Schwanz.

"Urechis unicinctus" klingt ganz schön gehoben für einen kleinen, fetten Wurm, der auf die denkbar unschönste Art an einen Penis erinnert. Was im Netz gerade als "Penis-Fisch" viral geht, ist auch als "Fat Innkeeper Worm" bekannt, und man muss ehrlich sagen, dass es beide Namen ganz fantastisch fertigstellen, ein wahrheitsgetreu ekelhaftes Bild eines Tieres zu erzeugen.

Penisfische, das sind ja eigentlich in Brasilien beheimatete Harnröhrenwelse, die sich, von Urin angelockt, in die Harnröhre ihrer Opfer quetschen, dort mit Widerhaken festbeißen, um fortan vom Blut ihrer Wirte zu leben. Anders diese fetten, pinken, wehrlosen Knubbel, die sich gerade zu Tausenden am Strand in Kalifornien tummeln, und sich ganz ungefährlich von kleinen nahrhaften Partikeln im Wasser ernähren.

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Der Fat Innkeeper Worm ist eine Unterart der Igelwürmer, die eine Unterart der Ringelwürmer sind, zu denen auch unsere heimischen Regenwürmer zählen, die sich bei Nässe aus der Erde pulen und eine Münze werfen dürfen, ob sie entweder von einem Vogel todgepickt, oder von einem kleinen Kind mit Gummistiefel und Rotznase auf ihre dreifache Körperlänge gezogen werden (ebenfalls tödlich).

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Am Strand in den USA feiern die Cousins und Cousinen unserer kleinen Regenwürmer jedenfalls gerade das erste jugendfreie Pimmel-Fest der Welt. Dortige Vögel können ihren Hals gar nicht voll genug von dieser köttelförmigen Eiweiß-Bombe bekommen und dortige Wissenschaftler können sich gar nicht oft genug fragen, wieso auf einmal alles voll mit Schwanz ist – die Würmer leben nämlich eigentlich an den Küsten Chinas, Japans, und Koreas.

  • Quelle:
  • Noizz.de