Immer mehr misshandelte, verstümmelte, tote Pferde werden gefunden. In Frankreich, aber auch in Deutschland. Während andere Verdächtige weiter auf der Flucht sind, wurde in Frankreich nun einer der mutmaßlichen Täter festgenommen.

Nach mehreren Angriffen auf Pferde in Frankreich ist Medienberichten zufolge ein Verdächtiger festgenommen worden. Der Mann sei am Montag im an Deutschland grenzenden Département Haut-Rhin festgenommen worden, berichtete der Radiosender "France Bleu" in Berufung auf die zuständige Staatsanwaltschaft. Demnach wurde der Mann verdächtigt, Ende August in Villefranche-Saint-Phal im südlich von Paris liegenden Département Yonne ein Pferd und zwei Ponys misshandelt zu haben. Die Polizei hatte zuletzt nach zwei Angreifern gesucht und ein Phantombild eines Verdächtigen veröffentlicht.

Dem Bericht zufolge hatten zwei Personen Tiere auf der Weide einer Ranch angegriffen und auch den durch das Bellen seines Hundes alarmierten Besitzer verletzt, bevor sie flohen. Bereits seit Anfang des Jahres wurden demnach Angriffe auf Pferde in unterschiedlichen Teilen Frankreichs registriert. Im Sommer hätten diese noch weiter zugenommen, hieß es in dem Bericht. Der nun festgenommene Verdächtige sei wegen Tiermissbrauchs deutschen Behörden bekannt, berichtete die Nachrichtenplattform "France Info" in Berufung auf die Staatsanwaltschaft.

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Auch am Wochenende war von mehreren Vorfällen berichtet worden. Im Burgund suchten Sicherheitskräfte nach zwei Menschen, die Berichten zufolge ein Pferd auf einer Weide verletzt haben sollen. Im Département Cantal im Zentralmassiv sei am Wochenende eine Stute tot und verstümmelt aufgefunden worden, hieß es weiter. Dem Tier habe unter anderem ein Ohr gefehlt. Vor dem Hintergrund derartiger Vorfälle im ganzen Land seien Pferdehalter aufgefordert worden, die Sicherheitskräfte zu rufen und nicht selbst einzuschreiten, falls Tiere zu Schaden kommen.

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Auch in Deutschland meldeten Pferdebesitzer zuletzt Angriffe auf ihre Tiere. Etwa in der Rhein-Neckar-Region wurden mehrere Stuten und Fohlen teils schwer verletzt, ein Tier musste eingeschläfert werden.

[Text: dpa]

  • Quelle:
  • Noizz.de