Die Ermittlungen dauerten Jahre.

Er hat es der Polizei nicht einfach gemacht. Jahrelang wurde ermittelt, bis der mutmaßliche Shopbetreiber des früheren Online-Shops „Migrantenschreck“ in Ungarn ausfindig gemacht wurde. Wegen des Verdachts auf illegalen Waffenhandel im Internet muss er sich am heutigen Donnerstag vor dem Berliner Landgericht verantworten.

In 193 Fällen soll der 35-Jährige erlaubnispflichtige Schusswaffen verkauft haben. Die Anklage bezieht sich auf den Zeitraum von Mai bis November 2016. Er soll von Ungarn aus agiert und sein Angebot fremdenfeindlich beworben haben. Im März 2018 wurde der Mann in Ungarn verhaftet und drei Monate später nach Deutschland ausgeliefert. Für den Prozess sind fünf Verhandlungstage bis zum 18. Dezember geplant.

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[Zusammen mit: dpa]

Quelle: Noizz.de