Das hat eine entscheidende Ursache.

Dieses Jahr besuchten 6,2 Millionen Menschen das Münchner Oktoberfest. Das lief nicht immer reibungslos ab, 1.896 Mal musste die Wiesn-Wache ausrücken:

Gestiegen sind vor allem die Zahlen der Drogen– und Sexualdelikte. Letztere verdoppelten sich sogar im Vergleich zum Vorjahr: 67 Sexualdelikte wurden gemeldet, zum Vergleich: 2016 waren es 34.

Polizeisprecher Marcus da Gloria Martins findet die Zahlen aber nicht beunruhigend, wie die Zeitung Die Welt schreibt: Es seien schlicht mehr Kontrollen durchgeführt worden.

Außerdem seien viele Gäste sensibler als noch vor ein paar Jahren: Inzwischen gebe es mehr Meldungen, wenn jemand – etwa auch im Schlaf – belästigt werde.

Durch das veränderte Sexualstrafrecht zählen inzwischen auch Taten wie sexuelle Beleidigung als Sexualdelikt, im Vorjahr stellte das noch eine Beleidigung dar.

Der Sprecher meint: „Das war ein friedliches Oktoberfest.”

Quelle: Noizz.de