Hackerattacken sind eine der Geldquellen des Landes.

Südkoreanische Sicherheitsbehörden beschuldigen Nordkorea für den Hackerangriff auf eine Handelsplattform für Krypto-Währungen im Februar 2017. Nach damaligem Wert wurden 7 Millionen US-Dollar in Bitcoins und Ethereum-Einheiten gestohlen. Heute wären sie ganze 82,7 Millionen US-Dollar (etwa 70 Miollionen Euro) wert, meldete die BBC.

Analysten sagen, dass durch den Hack finanzielle Lücken aufgefüllt werden sollen, die durch Sanktionen entstanden. Nebenbei wurden die persönlichen Daten von 30.000 Menschen entwendet. Für die Löschung der Informationen verlangten die Hacker später sogar noch 5,5 Millionen US-Dollar Erpressungsgeld!

Hackerangriffe sind eine der Geldquellen Nordkoreas, nachdem die eigene Wirtschaft völlig am Boden liegt – einzig die Waffenproduktion brummt. Bei einem Hack der Zentralbank von Bangladesh stahl Nordkorea über 100 Millionen Dollar. Hinzu kommen chinesische Firmen, die eigentlich Nordkorea gehören und mit ihren Einnahmen Waren und Technologien in das Regime von Kim Jong-Un schicken – und Arbeitssklaven, die beispielsweise auf WM-Baustellen in Russland arbeiten und ihren Lohn nach Nordkorea überweisen müssen.

Auch soll das Land aus früheren Jahrzehnten noch diverse Geldreserven besitzen: Unter Kim Jong-Il verdiente man sehr viel mit dem Verkauf von Kohle nach China.

Quelle: BBC