Dabei hatte sie ihre Nacktfotos lediglich auf Twitter verschickt.

Kaylen Ward ist Influencerin und Sexarbeiterin und wohnt in Los Angeles. Als sie sah, was gerade in Australien passiert – Buschbrände zerstören dort gerade riesige Flächen, töten Millionen von Tieren und zerstören die Existenz von unzähligen Menschen –, stellte sie sich die Frage, wie sie helfen könnte.

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Vor allem auch, weil ihre Familie selbst erst vor Kurzem Opfer eines großen Feuers geworden war: Als es im vergangenen Sommer in Kalifornien brannte, musste sie fliehen und ein paar Tage auf einem Hausboot verbringen. Ihr Haus blieb zwar unversehrt, aber viele Nachbarhäuser wurden durch die Flammen zerstört.

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Gegenüber "BuzzFeed News" sagte die 20-Jährige: "Ich sah all die Posts auf Twitter über die Brände in Australien und war wirklich besorgt, weil die Medien nicht viel darüber berichteten und nur wenige Leute Geld spendeten."

Ihre Idee: Jeder, der mindestens zehn Dollar an eine Australische Hilfsorganisation spendet und ihr als Beweis einen Screenshot schickt, bekommt von ihr per Direktnachricht ein Nacktfoto. Mit Nacktfotos kennt Ward sich aus: Sie vertickt diese bereits online ...

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Der Tweet ging durch die Decke: Er wurde mehr als 67.000 Mal retweetet, und Wards bekam Tausende Direktnachrichten. Ein Team von vier Leuten half ihr dabei, diese auszuwerten, die Spenden zu verifizieren – und sie mit Nacktfotos zu beantworten. Am Sonntag beliefen sich die Spendengelder bereits auf mehr als eine halbe Million Dollar. Ward benannte sich um in "Die nackte Menschenfreundin".

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Dann, plötzlich, noch am selben Tag, sperrte Instagram ihren Account – obwohl sie die Aktion auf Twitter abgezogen hatte. Offenbar hatte das Soziale Netzwerk davon Wind bekommen und gemutmaßt, dass Ward auch dort Nacktbilder von sich verschickt hatte. Die Begründung von Instagram lautete nämlich, dass sie gegen die Richtlinien verstoßen hätte, indem sie "sexuell anzügliche Inhalte" gepostet hätte – was Ward bestreitet. Bisher hat sich Instagram noch nicht zu diesem Vorfall geäußert.

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Kaylen Ward lässt sich derweil nicht von ihrer Mission abbringen. Zusammen mit ihrem Team durchforstet sie weiterhin ihre Direktnachrichten bei Twitter nach Spenden und verschickt fleißig Nacktfotos – "um Koalas zu retten"

  • Quelle:
  • Noizz.de