Jetzt äußert sich einer der Opfer zu dem Attentat – und der milden Strafe.

Evie Amati heißt die Frau, die erst ein Tinder Date und danach mit einer Axt Amok lief. Das Treffen mit einer anderen Frau lief wohl so schlecht, dass die Transgender-Frau sich danach mit massig Drogen zuschütte. Unter anderem wurde ihr gesagt, nicht attraktiv zu sein.

Laut Informationen von „news.com“ soll sie MDMA, Antidepressiva, Cannabis und Wodka zu sich genommen haben. In ihrer Facebook-Story postete sie: „Menschen sind nur in der Lage zu zerstören, zu hassen, also werde ich das tun“. Außerdem schrieb sie ihrem missglückten Date: „Manche Menschen haben es verdient zu sterben!“

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Doch Evie Amati beließ es nicht bei einem Wutanfall auf Social-Media. Die 26-Jährige schnappte sich eine Axt und lief in einer Tankstelle in Sydney Amok. Dabei verletzte sie einen Mann schwer im Gesicht und stürmte dann noch auf eine Kundin los, die gerade zahlen wollte. Videoaufnahmen der Tankstellen zeigen das schlimme Attentat. „Wenn ich mich nicht im letzten Moment abgewandt hätte – sie hätte meinen Kopf in zwei Hälften gespalten. Es ist pures Glück, dass niemand getötet wurde“, sagt der schwerverletzte Mann gegenüber „news.com“ .

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Der Vorfall ereignete sich an einem Samstagmorgen, den 07. Januar 2017. Jetzt entschied das Gericht, dass Amati von den ursprünglich neun Jahren nur mindestens viereinhalb im Knast sitzen muss.

Der Mann, der mit der zwei Kilo schweren Axt im Gesicht getroffen wurde, beschwert sich nun gegenüber „news.com“ und sagt, dass die Strafe viel zu milde sei. Schließlich wird er den Rest seines Lebens mit vier Titanplatten im Gesicht verbringen. Evie Amati hingegen ist wahrscheinlich nach wenigen Jahren wieder aus dem Knast.

  • Quelle:
  • Noizz.de