Mit diesen Tattoos darfst du kein Polizist werden

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In Berlin sind nur bestimmte Tattoos bei Beamten unerwünscht. In anderen Bundesländern wie Sachsen herrscht weiter ein striktes Tattoo-Verbot Foto: dpa / dpa picture alliance

Auch die lockerere Regelung der Berliner Polizei hat ihre Grenzen.

Ob ein Bewerber mit Tätowierung bei der Berliner Polizei eingestellt wird, hängt nach einer Entscheidung des Arbeitsgerichts auch vom Motiv des Tattoos ab. Die Polizeispitze hatte einen Bewerber abgelehnt, weil er auf einem Unterarm die Göttin Diana mit entblößten Brüsten tätowiert hatte.

Der Mann hatte dagegen geklagt. Das Berliner Gericht wies den Antrag zurück und gab der Polizei Recht, wie am Dienstag mitgeteilt wurde. Die Polizei habe Spielraum bei der Beurteilung, hieß es in dem Beschluss des Gerichts.

Es seien keine Ermessensfehler bei der Ablehnung zu erkennen. Als Argument sei „gut vertretbar“, dass eine solche Abbildung bei einem Polizei-Mitarbeiter von Bürgerinnen und Bürgern als sexistisch wahrgenommen werden könne.

Anfang des Jahres hatte die Berliner Polizei ihre Null-Toleranz-Linie gegenüber sichtbaren Tattoos gelockert. In einem offiziellen Statement der Gewerkschaft der Polizei hieß es: „Wir freuen uns, dass wir endlich im 21. Jahrhundert angekommen sind und befürworten diese Veränderung. Berlins Polizei braucht Nachwuchs und diese Lockerung wird vielen talentierten Bewerbern die Tür öffnen.“ Nur eben keinen mit extremistischen, entwürdigenden, sexistischen oder gewaltverherrlichenden Tätowierungen.

[Text: dpa]

Quelle: Noizz.de

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