"Megan is Missing" ist ein Psycho-Film aus dem Jahr 2011, der unter anderem wegen Darstellung von Kindesmissbrauch und Folter für Furore sorgte. Auf TikTok geht der Horror-Streifen nun wieder viral: User*innen warnen vor dem Film und zeigen Reaktionsvideos.

Denke nicht an einen rosafarbenen Elefanten! An was denkst du? An einen rosafarbenen Elefanten, richtig. Unser Gehirn kann das Wort "nicht" schlecht verarbeiten. Oder auch: Nicht an etwas zu denken, geht nicht. Werden Reize einmal ausgelöst, sitzen sie in unserem Kopf fest. Das gleiche Prinzip funktioniert aktuell mit dem Hashtag #meganismissing.

User*innen warnen auf TikTok vor dem verstörenden Horror-Streifen von 2011. Doch der lieb gemeinte Rat "Schaut das ja nicht an!" löst genau das Gegenteil aus: Der Film geht nach fast zehn Jahren wieder viral.

74 Millionen Aufrufe auf TikTok

Der Hashtag #meganismissing hatte bis zum 16. November über 74 Millionen Aufrufe gesammelt. Nun warnt sogar der Autor und Regisseur selbst vor seinem Werk. Michael Goi, der ebenfalls bei "American Horror Story" und "The Chilling Adventures of Sabrina" mitgewirkt hat, meint via TikTok: "Schaut den Film nicht mitten in der Nacht, schaut ihn nicht allein!"

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In "Megan is missing" geht es um Megan (14) und Amy (13). Megan ist im Gegensatz zu ihrer Freundin ziemlich beliebt, freundet sich online mit einem Jungen namens Josh an – verschwindet allerdings nach einem persönlichen Treffen. Der Film zeigt wohl verstörende Szenen, unter anderem Kindesmissbrauch und Folter.

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[Anmerkung/Triggerwarnung: In dem Trailer sind keine der Szenen zu sehen – in den letzten fünf Sekunden ist aber das Geschrei einer Frau zu hören.]

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Regisseur Goi bezieht sich dabei auf eine Reihe von Kindesentführungsfällen, die in der Vergangenheit tatsächlich ähnlich abgelaufen sein sollen. Sein Ziel: Den Menschen aufzeigen, was für Risiken die Kinder online ausgesetzt sind. In Neuseeland wurde er sogar verboten.

lcw

  • Quelle:
  • NOIZZ.de