„Cheers, Mate“

In Deutschland trat die Änderung des Betäubungsmittelgesetzes schon im März 2017 in Kraft. Ein Jahr später verkauften unsere Apotheken ganze 44.000 Einheiten medizinischer Cannabis-Blüten an kranke Menschen.

In Neuseeland sollte es etwas länger dauern. Jetzt – rund 1,5 Jahre später – ist es aber auch auf der Vulkaninsel im Südwestpazifik soweit. Die neuseeländische Regierung verabschiedete jetzt ein Gesetz, das Marihuana für medizinischen Gebrauch verfügbar macht.

Laut Gesundheitsminister David Clarke hätten Tausende Neuseeländer mit chronischen Schmerzen leben müssen – und die Beweise, dass Marihuana diese sicher lindern könne, würden feststehen. "Menschen, die sich ihrem Lebensende nähern, sollten sich keine Sorgen darüber machen müssen, dass sie festgenommen oder inhaftiert werden, weil sie versuchen, ihre Schmerzen zu bewältigen", fuhr er fort.

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Auch Sandra Murray, Leiterin der #makeitlegal-Kampagne, äußerte sich erfreut, wie „The Guardian“ jetzt berichtet: „Die Neuseeländer werden dies als Ermutigung verstehen, dass wir nicht in der Vergangenheit feststecken.“

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Quelle: Noizz.de