Das Urteil trifft die Kette hart.

Es war ein typischer Rechtsstreit ganz im Sinne von David und Goliath. Der Burger-Gigant McDonald’s klagte die irische Fast-Food-Kette Supermac’s an, weil ihnen der Name zu ähnlich zu ihrem eigenen Produkt klang. Supermac’s holte zum Gegenangriff aus. Seit April 2017 kämpften sie gegen McDonald’s um die öffentliche Freigabe der Nutzung der Namen „Mc“ und „Big Mac“. Diesen Streit gewann die irische Kette nun.

Das hat das Amt der Europäischen Union für geistiges Eigentum (EUIPO) nun entschieden. Laut dem EUIPO habe McDonald’s nicht nachweisen können, die Marke „Big Mac“ innerhalb der vergangenen fünf Jahre genutzt zu haben.

Angeblich hätten keine der eingereichten Beweise wie Verpackungen des Burgers oder Werbeposter gezeigt, dass man einen Big Mac hätte kaufen können. Auch soll es keine Beweise dafür gegeben haben, dass ein Bic Mac je von McDonald’s verkauft worden ist. Deswegen gäbe es keinen Grund, diese Marke zu schützen.

Den Namen Big Mac darf McDonald’s trotzdem benutzen. Nur dürfte nun die irische Kette Supermac’s auch Produkte mit dem Namen „Big Mac“ anbieten. Gegen dieses Urteil will McDonald’s nun allerdings Einspruch erheben.

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Quelle: Noizz.de