Und das morgens, mittags und abends!

Big Macs, Chicken Nuggets, Cheeseburger und Fritten ­– so könnte der Speiseplan im Knast von Bergisch Gladbach aussehen. Seit dem 1. März besteht nämlich ein Vertrag zwischen dem Gefängnis und der Fast-Food-Kette.

Aber warum?

Eigentlich erhielten die Insassen täglich drei Mahlzeiten von einem Lieferservice, der auch das Krankenhaus in Bergisch Gladbach beliefert. Der Lieferant beendete plötzlich die Zusammenarbeit. Ein neuer Lieferant war so schnell nicht zu finden.

Die Notlösung: Wenige Meter vom Gefängnis entfernt liegt eine McDonald's-Filiale. Also hat man sich kurzer Hand entschlossen, bei den Nachbarn anzufragen. Und peng!, der Deal klappte. Die Inhaftierten können nun zwischen verschiedenen McDonald's-Gerichten auswählen. Pro Person und Mahlzeit werden zwischen zwei und vier Euro ausgegeben.

Nach Angaben des NRW-Innenministeriums gegenüber der „WELT“ handelt es sich in Bergisch Gladbach um eine „Notlösung“ und einen Einzelfall.

Quelle: Noizz.de