Sogenannte inoffizielle Friedensrichter sind als Streitschlichter am Werk.

In der Fuldastraße in Berlin-Neukölln gab es eine Massenschlägerei, bei der auch Clan-Mitglieder gesichtet worden sind. Die Polizei berichtet, dass bis zu 50 Personen anwesend waren. 60 Polizisten waren im Einsatz vor Ort.

Einige der Männer rissen Verkehrsschilder aus ihren Verankerungen und benutzten sie als Waffen, eine Machete und ein Messer wurden ebenfalls gesichtet. Unter den Schaulustigen befanden sich auch Großfamilien-Anhänger. Verletzt wurden drei Männer und ein 13-jähriger Junge, der mit einer Kopfverletzung davonkam.

Laut Recherchen der "Morgenpost" wurde der Streit ausgelöst als ein 22- und ein 36-jähriger Mann mit ihrem Auto aus der Fuldastraße fuhren. Der Wagen wurde zuerst angegriffen und beschädigt. Als die Männer aus dem Auto stiegen, sei die Situation eskaliert. Mehrere Strafanzeigen wegen besonders schwerem Landfriedensbruch, Sachbeschädigung und Körperverletzung wurden gestellt.

Auf mitgeschnittenen Szenen der Schlägerei hört man laute Schreie und das Geräusch von Metall auf Metall. Laut Szenekennern, die in Kontakt mit der "Morgenpost" stehen, seien momentan sogenannte "Friedensrichter" dabei, den Streit zu schlichten.

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Quelle: Noizz.de