Der Juul-Hype unter Teenies in den USA wird kritisch gesehen.

Juul, das sind diese E-Zigaretten, die wie USB-Sticks aussehen und aktuell an so ziemlich jedem US-amerikanischen Teenager-Mund kleben. Problematisch, eigentlich warb Juul nämlich mal damit als gesündere Alternative zu herkömmlichen Zigaretten zu sein, die Rauchern beim Entzug helfen soll. Jetzt erwägt Marlboro-Hersteller Altria einem US-Zeitungsbericht nach einen Einstieg bei der umstrittenen E-Zigaretten-Firma Juul.

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Die Unternehmen seien in Gesprächen über eine Beteiligung, auch wenn kein unmittelbarer Abschluss bevorstehe, schrieb das „Wall Street Journal“ am vergangenen Mittwoch unter Berufung auf Insider. Altria und Juul äußerten sich zunächst nicht.

Sollte es zu einem Deal kommen, hätte dieser wohl große Dimensionen: Das mit über 1.000 Mitarbeitern in San Francisco ansässige Start-up Juul Labs wurde bei seiner jüngsten Finanzierungsrunde mit 16 Milliarden Dollar, also 14 Milliarden Euro, bewertet. Altria könnte über Juul eine boomende neue Marktnische erschließen. Das Hauptgeschäft schrumpft, da weniger klassische Zigaretten geraucht werden.

Juul verzeichnet rasantes Wachstum mit den neuartigen E-Zigaretten, die über die aromatisierter, nikotinhaltiger Dampf eingeatmet werden kann.

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[Zusammen mit: dpa]

Quelle: Noizz.de