Aktivist*innen in Colorado wollen den Einsatz von psychoaktiven Pilzen legalisieren, sowohl für den Privatgebrauch Erwachsener als auch als therapeutische Medizin. Eine erste Bürger*innen-Umfrage gibt ihnen Rückenwind.

Im März 2019 bildeten Expert*innen aus Denver die "Society for Psychedelic Outreach, Reform, and Education" ("SPORE"), eine Gruppe, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, halluzinogene Pilze in Colorado zu entkriminalisieren. In Denver gelang dies bereits Anfang 2019. Ein Meilenstein für die erste Stadt in den gesamten USA, in der Zauberpilze mittlerweile sowohl als staatlich anerkannte und legale Medikamente, als auch als bunte Freizeitaktivität gestattet sind. Auf diesen Erfolg will aufgebaut werden.

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Aktivist*innen "SPORE" für Colorado

"SPORE" hat nun eine erste Bürger*innen-Umfrage im gesamten Staat Colorado gestartet und – Ta-da! – gut die Hälfte ist für die Entkriminalisierung. Damit haben die Aktivist*innen ordentlich Rückenwind und allen Grund, optimistisch zu sein. Ihr Ziel ist nun eine Legalisierung bis 2022, wie die "Merryjane" berichtet.

Sollte die Forderung von der Politik abgesegnet werden, wäre der Besitz von Shrooms in Colorado ab dem 21. Lebensjahr erlaubt. Außerdem dürften Therapeuten mit Lizenz Pilze unter bestimmten Auflagen als Medikament an ihre Patient*innen verschreiben.

Spitzkehlige Kahlköpfe, die in Europa verbreitetste Art der weltweit über 180 existierenden Arten Psyolocybinhaltiger Pilze.

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Magic Mushrooms als Medikament

Magic Mushrooms können nachweislich gegen Sozialphobien, Depressionen und Süchte helfen. Deshalb ist es zwar überraschend, aber auch verständlich, dass die US-amerikanischen Ernährungs- und Drogenministerien mittlerweile Studien rund um die Pilze unterstützen und fördern.

  • Quelle:
  • Noizz.de