Bremens AfD-Chef nach Angriff schwer verletzt

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Frank Magnitz während einer Sitzung des Bundestages im Jahr 2018 Foto: Fabian Sommer / dpa

Der polizeiliche Staatsschutz und die Staatsanwaltschaft ermitteln.

Der Bundestagsabgeordnete und Landesvorsitzende der AfD Bremen, Frank Magnitz, ist von mehreren Personen angegriffen und schwer verletzt worden. Der Vorfall habe sich am frühen Montagabend im Bereich des Theaters am Goetheplatz ereignet, teilte die Polizei Bremen mit. Aufgrund der Funktion des Geschädigten sei von einer politischen Motivation der Tat auszugehen.Zahlreiche Politiker äußerten sich erschüttert.

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Nach Angaben der Bremer AfD wurde Magnitz von drei Vermummten attackiert. Er liege nun mit schweren Verletzungen im Krankenhaus. Die Polizei äußerte sich zunächst nicht zum Gesundheitszustand des Politikers oder zu Details zum Überfall.

Die Ermittler suchen nun dringend Zeugen, die sich unter der Telefonnummer 0421 362-3888 melden können.

Der Grünen-Politiker Cem Özdemir twitterte am frühen Dienstagmorgen, er hoffe, dass der oder die Täter bald ermittelt und verurteilt werden. „Auch gegenüber der AfD gibt es keinerlei Rechtfertigung für Gewalt. Wer Hass mit Hass bekämpft, lässt am Ende immer den Hass gewinnen.“ Zahlreiche AfD-Politiker verurteilten den Angriff ebenfalls und wünschten Magnitz baldige Genesung.

Außenminister Heiko Maas äußert sich zum Angriff

Der SPD-ler hat den Angriff auf den Bremer AfD-Chef scharf kritisiert. „Gewalt darf niemals ein Mittel der politischen Auseinandersetzung sein - völlig egal, gegen wen oder was die Motive dafür sind. Dafür gibt es keinerlei Rechtfertigung“, schrieb Maas am Dienstag bei Twitter mit Blick auf die Attacke auf Magnitz. „Wer ein solches Verbrechen verübt, muss konsequent bestraft werden.“

Auch Bundestagsfraktionschef der Linken verurteilt den Angriff

„Es gibt keine Rechtfertigung für ein solches Verbrechen“, schrieb Dietmar Bartsch am Dienstag bei Twitter.

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[Zusammen mit: dpa]

Quelle: Noizz.de