Ihr glaubt gar nicht, wie viel Geld man damit machen kann.

Vergangene Woche wurde Raji Azar in Portland im US-Bundesstaat Oregon hopsgenommen. Sein Verbrechen: der Aufbau eines Hehlerrings, der mit Lego-Steinen handelte. Motherboard berichtet, dass bei einer Razzia in Azars Garage Sets im Wert von 50.000 Dollar sichergestellt wurden.

Kaum zu glauben, dass in die Garage noch ein Auto passte Foto: Portland Police

Der Festgenommene soll sie verschiedenen Ladendieben abgekauft und zu einem höheren Preis veräußert haben. Azar fiel seiner eigenen Gier zum Opfer. Er ging auf ein Geschäft mit zwei Undercover-Polizisten ein, die ihm angeblich gestohlenes Lego im Wert von 13.000 Dollar verkaufen wollten.

Der Handel mit gestohlenem Lego ist in den USA bereits eine bekannte Masche. 2016 wurde ebenfalls in Portland ein anderer Mann festgenommen, der Bausteine im Wert von 50.000 Dollar entwendet hatte. In Florida erlangte ein Hehler als "Lego Bandit" Berühmtheit, der mit dem dänischen Spielzeug einen Umsatz von 2 Millionen Dollar machte.

Den Kriminellen kommt entgegen, dass die Lego-Sets keine Seriennummer haben. Ermittler können also eine gestohlene Verpackung nicht von einer gekauften unterscheiden. Von dem anderen Vorteil habe ich vor ein paar Jahren selbst profitiert. Lego verliert mit der Zeit kaum an Wert. Selbst mit benutztem Spielzeug kann man noch jede Menge Geld machen.

Ich weiß noch ganz genau, wie ich meine Lego-Star-Wars-Sets für mehr Geld verkauft habe, als ich ursprünglich dafür bezahlt hatte. Wenn ihr euer Geld also nicht bei miesen Zinsen auf der Bank schmoren lassen wollt, investiert in Lego – ganz legal.

Quelle: Noizz.de