Zu Test-Zwecken eines neuen Kindersitzes in China.

In China wurden 15 lebende Schweine als Crash-Dummys bei Autotests verwendet. In den Anschnallgurt geklemmt und die Vorderläufe an die Decke gebunden, damit sie nicht entkommen können – so wurden die Säugetiere zu Testzwecken bei Hochgeschwindigkeit gegen Mauern gefahren. Das berichtet anderem der Tierschutz-Bund PETA.

Mehrere Stunden durften die Tiere weder fressen, noch trinken. Danach wurden sie in die Sitze gefesselt und mit Vollspeed vor Wände gefahren. Sieben der 15 Tiere starben als direktes Resultat der Crashs, die anderen acht erlitten Knochenbrüche, Platz- und Fleischwunden, sowie innere Verletzungen und Blutungen. Die Tests dienten der Entwicklung von Kindersitzen.

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Schweine als Crash-Dummys bei Autotests

Crash-Tests mit lebendigen Tieren waren früher Gang und Gebe, werden aber mittlerweile seit über 25 Jahren nicht mehr praktiziert. Eigentlich. Wie PETA herausgefunden hat, gibt es auch heute noch kein Gesetz in China, das solche Tests verbietet. Die neuen Aufnahmen zeigen, dass diese grausamen Tierversuche nach wie vor gemacht werden, auch, wenn die Anatomie von Menschen und Schweinen eigentlich zu verschieden ist, um darüber aussagekräftige Forschungsergebnisse gewinnen zu können.

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Quelle: Noizz.de