Lamborghini wird NOCH Exklusiver!

Der italienische Hersteller von Luxuswagen setzt den Fokus noch stärker auf Exklusivität. Nachdem Lamborghini verkündete, dieses Jahr mehr als 8000 Autos zu verkaufen, sei damit vorerst ein Limit erreicht. CEO Stefano Domenicali sagte gegenüber Autonews, "wir müssen nicht immer weiter wachsen." Stattdessen sei es wichtig, die bisherigen Ergebnisse einzufahren und den Exklusiven Charakter zu bewahren. Wenn es bisher bereits schwierig war, einen Lamborghini zu ergattern, könnte es nun für Normalsterbliche ein Ding der Unmöglichkeit werden in einem der monströsen Schlitten um den Block zu cruisen.

Das in der Fashion-Szene etablierte Prinzip der künstlichen Verknappung kommt jetzt also auch für Autos zum Einsatz. Die einfache Rechnung: Wenn es eine höhere Nachfrage nach italienischen Supercars gibt, als an Angebot verfügbar, steigt der Hype. Auch wenn sich deswegen die wenigsten einen Lambo leisten können - haben will jeder!

Lamborghini, das eigentlich zu Audi und damit der VW Gorup gehört, fährt auch dieses Jahr weiter auf Erfolgskurs. Der italienische Autobauer steigerte seinen Umsatz von 1.42 Milliarden Euro auf 1.7 Milliarden Euro, was vor allem an den gestiegenen Verkäufen des Luxus-SUVs Urus liegt.

Die meisten Verkäufe für Lamborghini gab es in den USA. Dicht gefolgt von China, Großbritannien, Japan und Deutschland. Die Superreichen dieses Planeten geben also nach wie vor bereitwillig einen Haufen Scheine für einen Ride im italienischen Ingenieursporn aus.

Trotz dem aktuellen Hype plant das Unternehmen übrigens kein elektrisches Supercar. CEO Domenicali: "Unsere Kunden sind aktuell nicht daran interessiert."

Mal abwarten, wie lange es dauert, bis der Klimawandel in Italien anklopft.

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Quelle: Noizz.de