Über 400 junge Frauen und Mädchen sollen zur Prostitution gezwungen worden seien.

Von anderen Menschen zur Prostitution gezwungen zu werden, gehört zu den schlimmsten Dingen, die man sich ausmalen kann. Dieses Schicksal haben mindestens 400 junge Frauen in einem kolumbianischen Prostitutions-Ring erleiden müssen, wie unter anderem die "Times of London" und "Unilad" berichten.

Kopf dieser Zuhälterei ist angeblich das kolumbianische Instagram-Model Liliana del Carmen Campos Puello, auch bekannt als "La Madame". Die 48-Jährige wurde bereits 2002 wegen Drogenhandels mit Heroin festgenommen. Aktuell sitzt sie in Haft und wartet auf ihren Prozess.

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In einer großen Polizeiaktion wurden über 400 versklavte Frauen gefunden, die von insgesamt 18 Zuhältern zur Sexarbeit gezwungen wurden. Mindestens 250 der Frauen sind anscheinend minderjährig. Die Mädchen stammten aus überwiegend ärmlichen Verhältnissen. "La Madame" habe die Mädchen mit Pässen, Geld und Versprechen auf Model-Jobs aus ihrer Perspektivlosigkeit zu ihr nach Cartegana gelockt. Sobald die Mädchen einmal da warten, wurden sie gefangen genommen und ihrer Ausweise beraubt.

Während ihrer sexuellen Versklavung haben die Mädchen Tattoos mit den Namen ihrer "Besitzer" erhalten und wurden unter anderem zu Sex-Parties auf Yachten und in Luxus-Hotels gezwungen.

"La Madame" streitet ab, dass Minderjährige unter ihren Prostituierten waren. Prostitution ist in Südamerika legal, sobald ein Mensch 18 oder älter ist.

Der Fall läuft.

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Quelle: Noizz.de