Gefängnis-Talk über Gott, die Welt und Verschwörungstheorien.

Pali-Tuch um Mund und Nase gewickelt, Basecap auf dem Kopf und Metallgitter im Hintergrund. Wer sich die Videos von Paschol Nahuy anschaut, dem wird schon nach der Sekunde bewusst: Der verschleiert sich, weil er etwas Verbotenes macht.

Der Knasti postet Videos aus seiner Zelle in der JVA-Tegel. Er bezeichnet sich mit seinem Vlog als allerersten Knast-YouTuber, berichtet aus seinem täglichen Gefängnisleben. Jetzt ist er aber aufgeflogen!

Paschol Nahuy sitzt seit fünf Jahren hinter Schwedischen Gardinen. Auf Dauer kann so ein Gefängnis ziemlich öde werden ... Vor allem, wenn man bedenkt, dass er erst die Hälfte seiner Zeit abgegessen hat. Laut B.Z. befindet sich der Straftäter nämlich in dem Teil der JVA, in der lebenslang Veruteilte, zur Sicherungsverwahrung bestimmte Insassen und Gefangene der 2. Vollzugsphase sitzen.

Jetzt hat der Deutschrusse aber eine abwechslungsreiche (vor allem verbotene) Beschäftigung für sich gefunden. Seit 17. Juni postet er auf Facebook, am 23. Juni hat er zum ersten Mal ein Video von sich hochgeladen. Darin lässt er zum Beispiel richtig seinen Frust an der BILD-Zeitung ab, bezeichnet diese als „zionistisches Drecksblatt“.

Auf Youtube hat er 367 Abonnenten Foto: Yotube

Weitere Themen, die er in seinem Vlog bespricht, sind unter anderem der Grund, warum er einsitzt, wie Pädophile im Knast behandelt werden und der Fall Hoeneß.

Trotz ständiger Kontrollen schaffen es Häftlinge immer wieder, Handys ins Gefängnis zu schmuggeln oder schmuggeln zu lassen. Tatsächlich werden jährlich tausende Handys in deutschen Gefängnissen gefunden. In Berlin war die JVA Tegel Spitzenreiter.

Quelle: Noizz.de