Sein Geschwindigkeitsrausch hat ihn berühmt gemacht.

Unter dem Künstlernamen „KawaQue“ ist ein Berliner Motorrad-Raser auf Youtube berühmt geworden. Dort stellt er seit einem Jahr Videos ins Internet, die er bei seinen Hochgeschwindigkeits-Touren mit seiner Helmkamera aufnimmt.

Er filmt sich dabei, wie er so ziemlich alle Verkehrsregeln bricht. Auch Wettrennen mit anderen Verkehrsteilnehmern sind dabei. Aber das Spiel mit dem Feuer lohnt sich für den 26 Jahre alten Blogger. Mit jedem Klick verdient er für seine Grenzüberschreitungen Geld. Über 55.000 Abonnenten hat sein Kanal.

Das Interessante: Wenn man seinen Kanal besucht, sieht man keine Videos. Stattdessen hat er Playlists angelegt wie „Road Rage, Ausraster & Unfälle“ oder „Rennen und Stechen". Allerdings sind das private Videos – man muss freigeschaltet sein, um sie zu sehen. Vermutlich eine seiner Sicherheitsvorkehrungen, um von der Polizei in Ruhe gelassen zu werden.

Jetzt ist es so gekommen, wie es irgendwann kommen musste. „KawaQue“ ist mit seinem Motorrad verunglückt und hat sich dabei schwer verletzt.

Und so ist es passiert: In der Nacht zu Mittwoch will er in Friedrichshain einen Renault überholen. Dessen Fahrer sieht ihn nicht und wechselt genau im falschen Moment die Spur – „KawaQue“ kann nicht mehr ausweichen.

Ironischerweise kann er vermutlich nichts für den Unfall. Er soll sich dabei an die Verkehrsregeln gehalten haben. Allerdings gab es schon genügend andere Situationen, in denen es hätte krachen können.

Bilanz: Beide Handgelenke des Motorrad-Rasers sind gebrochen. Die Autofahrerin erlitt einen Schock.

Quelle: Noizz.de