Die Deutschen liegen damit zwischen Australien und Bulgarien.

Erschreckende Ergebnisse der Internationalen Grundschuluntersuchung (IGLU-Studie): Etwa ein Fünftel (18,9 Prozent) der Viertklässler in Deutschland können nicht richtig lesen.

Sie erreichen nicht die Kompetenzstufe III und verfügen über ein unzureichendes Leseleistungsniveau. Nach den Worten des Bildungsforschers Wilfried Bos, der die Studie leitete, kann dabei von Lesen kaum die Rede sein. In diesem Punkt liegt Deutschland unter dem Schnitt der EU-Staaten.

Die Leseleistungen deutscher Viertklässler sind insgesamt stabil geblieben und liegen knapp über dem internationalen Durschnitt. Der Anteil der leistungsstarken Grundschüler in Deutschland, die die höchste Kompetenzstufe erreichen, stieg hingegen von 8,6 Prozent im Jahr 2001 auf 11,1 Prozent in 2016.

Jedoch zogen in der Rangliste einige Staaten vorbei. Lagen 2001 nur vier Länder vor Deutschland, waren es 2016 bereits 20.

Die IGLU untersucht im Fünfjahresabstand das Leseverständnis der Schüler, ihre Einstellung zum Lesen und ihre Lesegewohnheiten. Im vergangenen Jahr nahmen insgesamt 47 Staaten und 10 Regionen teil. In Deutschland wurden knapp 4300 Schüler einbezogen.

Es ist definitiv Zeit für Reformen!

Quelle: Noizz.de