Neue Studie belegt: 23 Millionen Opfer von Cyber-Kriminalität in Deutschland!

Identitäten klauen, mit Erpresser-Software Geld klauen und mit Kreditkarten betrügen: Das sind die größten Hobbys von Cyber-Kriminellen. Und damit haben die Internet-Gangster 2017 ordentlich zugeschlagen. Laut einer aktuellen Studie wurden im vergangenen Jahr 23 Millionen Deutsche Opfer von Cyber-Kriminalität.

Das entspricht etwa einem Drittel der Erwachsenen, die regelmäßig online sind. Erhoben wurden die Daten vom amerikanischen IT-Sicherheitsunternehmen Norton by Symantec. Der Gesamtschaden liegt dabei bei knapp 2,2 Milliarden Euro.

Jedes Jahr untersucht das Untenehmen die kriminellen Aktivitäten in insgesamt 20 Ländern weltweit. Insgesamt wurden demnach 978 Millionen Verbraucher geschädigt. Erstaunlich: Die etlichen Parallelen zwischen den Betroffenen.

Es seien in der Regel durchschnittliche Nutzer gewesen, die versiert, "aber mit einer gewissen Sorglosigkit im Netz" agierten. "Viele Menschen verhalten sich im Netz gefährlich sorglos", schlussfolgert Norton-Manager Nick Shaw.

Von Erpressersoftware, sogenannter Ransomware, waren laut der Studie sieben Prozent der deutschen Nutzer betroffen. Das bedeutet, dass die Daten auf ihrem Rechner verschlüsselt wurden und erst durch eine Lösegeldzahlung wieder freigegeben werden sollten.

Tatsächlich sei jedes zehnte Opfer auf die Forderungen der Erpresser eingegangen, erklärte das US-Sicherheitsunternehmen. Norton rät davon ab und empfiehlt euch stattdessen regelmäßige Backups. "Den Forderungen von Hackern nachzugeben, hilft lediglich den Angreifern", warnte Shaw. Eine Garantie, die Daten zurückzubekommen, gebe es nicht!

[Text: Zusammen mit dpa]

Quelle: Noizz.de