Er hats mal wieder getan!

In der neuen Folge vom „Neo Magazin Royale“ knöpft Jan Böhmermann sich Xavier Naidoo und seine, wie er sie nennt, „Hurensöhne Mannheims“ vor. Schon öfter rechnete Böhmermann mittels Satire mit Leuten ab. Bestes Beispiel: sein Schmähgedicht über den türkischen Präsidenten Recep Erdoğan.

Nun also Xavier Naidoo

Dem Musiker wird vorgeworfen den Reichsbürgern nahezustehen. In dem Video stellt Böhmermann die neue ausgedachte Platte „Death to Israel“ vor, die „mit gefühlvollen Politbaladen uns die Herzen und die Augen öffnen “ sollen. Böhmermann wird zu Xavier mit Schiebermütze und Sonnenbrille und textet Hits des Musikers um. So entstehen Zeilen, wie: „Der Jud ist Schuld, das steht zu 100 Prozent fest“ oder „Alles kann besser werden ohne all die Merkels auf Erden. Alles wir besser werden, wenn endlich die Polit-Bonzen sterben. Alles wird rechter werden, ohne all die Volksfeinde auf Erden.“

Falsche Kritiker

In dem Clip wird versprochen, dass die Songs „garantiert nicht antisemitisch und hundertprozentig frei von Fremdenfeindlichkeit“ sind. Lob erhält das Album von fiktiven Kritikern wie „Maler und Lebenskünstler“ Adolf Hitler: „Ich bin ja kein Nazi, aber ich finde diese Platte echt stark.“ Außerdem wurde es mit dem Lutz Bachmann Preis ausgezeichnet. Bachmann ist Gründer der fremdenfeindlichen Organisation Pegida.

Das Ganze werde von Vox und Sky präsentiert. Bei den Sendern steht Xavier wirklich unter Vertrag. Es wird nichts ausgelassen und Böhmermann beweist wieder einmal sein Talent, Leuten wirklich einen mitzugeben.

Quelle: Noizz.de