Dieser Hund macht seinen Job gut, zu gut.

Der kleine Jack Russell Terrier Pocho ist neun Jahre alt und hat keine Ahnung, in welcher Lebensgefahr er sich aktuell befindet. Eigentlich macht der Vierbeiner alles richtig. Er erschnüffelt ein Kilo Koks nach dem anderen, kassiert dafür haufenweise Leckerlies und macht sein Polizeiherrchen mächtig stolz. Aber genau da liegt das Problem: Pochos überdurchschnittlich gute Leistungen im Drogen-Aufspüren machen der italienischen Mafia das Geschäft kaputt – deshalb soll er jetzt beseitigt werden.

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5.000 Euro für Pochos Kopf

Camorra, eine der ältesten und größten kriminellen Organisationen Italiens, will den Polizeihund deshalb tot sehen. Die Mafia in Neapel hat ein Kopfgeld auf den Kleinen ausgesetzt, wie „The Times“ jetzt berichtet. Ganze 5.000 Euro. Eine wohl letzte verzweifelte Maßnahme. Sie versuchten Pocho bereits, mit vergifteten Ködern zur Strecke zu bringen. Auch der Einsatz von läufigen Hündinnen zur Ablenkung vom Einsatz gingen in die Hose.

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Pocho ist eine Art Schnüffelstreber

Wie die italienische Tageszeitung „La Stampa“ berichtete, erschnüffelte Pocho in seiner Laufband als Drogenspürhund mehr als zwei Tonnen (!) Drogen. Zwei Tonnen, das sind etliche Millionen Euro, die den italienischen Mafiosi durch die Finger rinnen. Seinen letzten großen Coup landete der ehrgeizige Wadenbeißer während einer Razzia in Salento (einer Halbinsel im Südosten Italiens). Pocho schnüffelte, sah und siegte. Er fand 30 Kilogramm reines Kokain.

  • Quelle:
  • Noizz.de