In Kalifornien soll die erste Cannabis-City entstehen

Teilen
2K
Twittern
Cannabis-City – gibt's echt! Foto: Barbara Munker / dpa picture alliance

Der schnellste Weg dahin führt über den HIGHway …

Hanf-Hochzeiten, Kaffee mit Weed und jetzt sogar eine Cannabis-City! Die zunehmende Legalisierung von Marihuana in den USA befeuert immer kreativere Ideen.

In Kalifornien wurde nun die verlassene Wüstenstadt Nipton aufgekauft, um daraus ein Paradies für Kiffer zu machen. Käufer ist American Green Inc., eines der größten Cannabis-Unternehmen in den USA.

So soll das Kiffer-Mekka aussehen

Früher war Nipton eine viel besuchte Goldgräber-Stadt, heute wohnen in dem Wüstenort noch circa 20 Menschen. Außer einem Supermarkt und einem Fünf-Zimmer-Hotel gibt es hier nicht viel ...

Aber das soll sich jetzt ändern! Das Unternehmen American Green Inc. will Lebensmittelhersteller und andere Unternehmen aus der Cannabis-Industrie anwerben. Sie sollen nach Nipton ziehen und so Arbeitsplätze schaffen.

Doch auch Touristen sollen die Stadt beleben. Geplant sind Besucher-Touren zu den angrenzenden Marihuana-Plantagen und der Bau von Cannabis-freundlichen Übernachtungsmöglichkeiten.

Da Nipton über ein großes Reservoir an Grundwasser verfügt, wolle man außerdem Wasser in Flaschen abfüllen und mit Cannabis-Aroma versetzen.

„Wir wollen hier aber kein Woodstock 2017 schaffen“, sagt Stephen Shearin, zuständiger Projektmanager von American Green Inc. dem Business Insider. Es gehe darum, eine Gemeinschaft zu schaffen, die den Gebrauch von Marihuana akzeptiere und verstehe.

Na dann … viel Glück!

Kommentare anzeigen