Da hatte der Jurist wohl den richtigen Riecher!

Dreister geht’s nicht. In Hannover stand diese Woche ein 22-Jähriger vor Gericht. Der Vorwurf: Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz.

Der junge Mann war im März dieses Jahres mit Marihuana aufgegriffen worden. Doch aus seiner Lektion hat er offenbar nichts gelernt.

Denn als der Angeklagte vor dem Richter stand, erschnüffelte der den typischen Gras-Geruch. „Haben Sie etwa Drogen dabei?“, fragte er den 22-Jährigen.

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Der Angeklagte verneinte – ein Fehler …

Auf Anweisung des Richters untersuchte die Polizei den 22-Jährigen. Das Ergebnis: Der Mann hatte Marihuana in seiner Socke versteckt!

Nach seiner Verurteilung zu einer Geldstrafe von 1800 Euro blüht ihm nun der nächste Prozess.

Seine besonderen Schnüffelfähigkeiten führt der Richter laut der Hannoverschen Allgemeinen auf seine Zeit als Staatsanwalt zurück, in der er viel mit Drogen-Delikten zu tun hatte. „Dort habe ich mir dienstliche Kenntnisse zu Drogen aller Art angeeignet", sagte er der Zeitung.

  • Quelle:
  • Hannoversche Allgemeine

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