Es ist für uns unvorstellbar!

Doch in dem südamerikanischen Land Ecuador gibt es Kliniken, die eine „Heilung“ gegen Homosexualität versprechen – das meinen sie wirklich ernst.

Dieses Foto zeigt eine Art des Missbrauchs der „Patienten“ Foto: Paola Peredes / Paola Peredes

Die Fotografin Paola Peredes ist selber homosexuell und hörte von einem Freund über diese schrecklichen Einrichtungen. Schrecklich, weil dort durch Hunger, Missbrauch und manchmal sogar durch, wie sie es nennen, „korrigierbare Vergewaltigung“ Homosexulle gequält werden.

Mit Kabeln werden Homosexuelle in den Kliniken geschlagen Foto: Paola Peredes / Paola Peredes

Laut Boredpanda arbeiten die Kliniken offiziell als Suchtkliniken, aber für 500 bis 800 US-Dollar im Monat können auch Homosexuelle „behandelt“ werden.

Eine weitere Szene der Brutalität Foto: Paola Peredes / Paola Peredes

Paola schleuste sich undercover in eine der Kliniken ein. Dabei trug sie ein verstecktes Mikrophon und nahm ihren Aufenthalt auf. Da sie keinerlei Filmmaterial in der Einrichtung erstellen konnte, stellte sie die dort geschehenen Szenen nach und brachte nun die Serie „Until You Change“ – bis du dich änderst – heraus.

Diese Sachen werden für die „Heilung“ genutzt Foto: Paola Peredes / Paola Peredes

Mittlerweile hat die Fotografin mit einer der größten LGTB-Organisationen von Ecuador eine Crowdfunding-Kampagne gestartet, um die Rechte der Homosexuellen in dem Land zu unterstützen und zu fördern.

Frauen müssen aufreizendes Make-up tragen Foto: Paola Peredes / Paola Peredes

Quelle: Noizz.de