Der brasilianische Präsident Michel Temer hört auf Supermodel Gisèle Bündchen!

Laut „The Guardian“ soll das 36-jährige Model mit einem Tweet geschafft haben, was Naturschützer und Wissenschaftler schon lange versuchen. Sie bat Präsident Michel Temer, sein Veto für die geplante Legalisierung zur Erschließung geschützter Amazonas-Gebiete einzulegen. Dadurch würden 600.000 Hektar Regenwald abgeholzt werden.

Schon vergangene Woche setzte Bündchen den Tweet ab. Nun die Antwort des Staatschefs: Er werde in der Tat sein Veto für die geplante Legalisierung einlegen.

Der WWF, den Gisèle Bündchen schon seit längerem unterschützt, begrüßt die Entscheidung – die betreffenden Gebiete seien damit jedoch keineswegs gerettet: „Mit dem Veto haben wir Zeit gewonnen. Aus der Schusslinie ist der Amazonas jedoch nicht. Es steht zu befürchten, dass die Pläne bestenfalls leicht abgeschwächt werden“, sagt Christoph Heinrich, Vorstand Naturschutz beim WWF Deutschland.

Auch wenn Temer in dieser Sache eine gute Entscheidung getroffen hat, so hat er damit noch lange nicht das Vertrauen seiner Bürger gewonnen. Schon seit längerem werden ihm Korruption und Bestechung vorgeworfen. Seinen Platz räumen will er aber nicht. Dafür soll nun auch Gisèle sorgen. „The Guardian“ schreibt, dass ein User das Supermodel gefragt haben soll, ob sie „Temer nicht mit dem gleichen Trick fragen könnte, sein Amt aufzugeben“.

So was gibt es auch nur in Brasilien. Stellt euch mal vor, Heidi Klum würde Kanzlerin Angela Merkel bitten die Steuern zu senken...

Quelle: Noizz.de