60 Tage im Jahr dürfen Berliner künftig ihre Wohnung vermieten.

Sowohl Berliner als auch Besucher der Hauptstadt können aufatmen: Wie die „tageszeitung“ berichte, soll Airbnb und Co. nun legalisiert werden.

Seit 2014 gilt in Berlin das sogenannte „Zweckentfremdungsverbot“. Seitdem dürfen Privatleute ihre Wohnung nur mit einer Ausnahmeerlaubnis an Touristen vermieten.Doch die Ämter kommen nicht hinterher, illegale Ferienwohnungen aufzuspüren.

Dem Bericht nach arbeitet Stadtentwicklungssenatorin Katrin Lompscher (Linke) an einer Überarbeitung des Gesetzes. Ab Mitte 2018 soll es für 60 Tage im Jahr legal sein, die eigene Wohnung zu vermieten – und zwar die gesamte.

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Noch in diesem Jahr soll dem Senat das überarbeitete Gesetz vorgelegt werden und im Mai nächsten Jahres in Kraft treten.

Nach aktuellem Gesetz gilt als Zweckentfremdung, wenn mehr als 50 Prozent des selbst genutzten Wohnraums vermietet wird. Wer also in einer 2-Zimmer-Wohnung lebt, darf nur ein Zimmer bei Airbnb reinstellen. Bei einer 4-Zimmer-Wohnung dementsprechend zwei.

Gleichzeitig will der rot-rot-grüne Senat mit der Gesetzesänderung Schlupflöcher für illegale professionelle Vermietung von Ferienwohnungen schließen.

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Airbnb und andere Vermittlungsportale sollen verpflichtet werden, Auskunft über Kunden und Vermieter herauszugeben. Bisher weigert sich das Unternehmen.

Wer seine Wohnung vermieten will, müsse dies künftig beim Bezirksamt melden. Dabei soll es ein ähnliches Registrierungssystem, wie es schon in Madrid und Barcelona genutzt wird.

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Die gewerbliche Vermietung an Touristen musste auch bisher schon ausdrücklich genehmigt werden.

Mit dem „Zweckentfremdungsgesetz“, das es in ähnlicher Form auch in anderen Städten gibt, soll verhindern, dass dem Wohnungsmarkt vor allem günstige Wohnungen entzogen werden und dadurch die Mietpreise steigen.

Es sieht jetzt aber danach aus, als wenn wir weiterhin Fotos von hippen Berliner Ferienwohnungen auf Insta finden werden!

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Quelle: tageszeitung