Vier Kinder sind bereits gerettet. Der Rest muss noch warten.

Beim Höhlendrama in Thailand gab es am Sonntag endlich gute Nachrichten: Vier der eingeschlossenen Jungs konnten von einem Taucherteam gerettet werden und sind aktuell zur Behandlung in einem nahegelegenen Krankenhaus. Es soll ihnen den Umständen entsprechend gut gehen.

An dieser Stelle findest du Inhalte aus YouTube
Um mit Inhalten aus YouTube und anderen sozialen Netzwerken zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung.

Inklusive dem Trainer befinden sich jetzt noch neun Menschen in der Höhle. Inzwischen warten sie etwa zwei Wochen darauf, rausgeholt zu werden. Wie es mit ihrem Schicksal weitergeht, entscheidet sich aktuell.

  •  Der Teil der Höhle, in dem die neun auf ihre Rettung warten, ist etwa vier Kilometer vom Eingang entfernt. Selbst erfahrene Taucher brauchen fünf bis sechs Stunden, um die Strecke zurückzulegen. Am Freitag starb ein Taucher beim Versuch.
  • Es wird zwar laufend Wasser aus der Höhle abgepumpt, durch den Monsunregen kommt allerdings auch wieder neues nach.
  • Die hygienische Situation verschlechtert sich zusehends: Durch die hohe Feuchtigkeit wird die Haut porös, was sie wiederum empfänglicher für Infektionen macht. Außerdem liegen Fäkalien herum, und der Sauerstoffgehalt der Luft beträgt nur noch 15 Prozent.

Am Montagmorgen um 6 Uhr deutscher Zeit wurde eine zweite Rettungsaktion begonnen, bei der dieselben Taucher wie schon beim ersten Mal in die Höhle gingen. Es werden zwei bis drei Taucher pro Kind benötigt, wobei die Kinder für die Rettung leicht betäubt werden, um nicht in Panik zu geraten. Die Psyche spiele bei einer solchen Aktion eine wichtige Rolle.

Thailändische Soldaten legen Schläuche, um das Wasser aus der Höhle zu pumpen.

Elon Musk schaltet sich ein

Der Fall sorgt inzwischen weltweit für Aufsehen, sodass sich sogar Tesla- und SpaceX-Chef Elon Musk eingeschaltet hat. Mit einer eigens entwickelten U-Boot-Kapsel, in die die Kinder genau reinpassen, möchte Musk bei der Rettung helfen.

An dieser Stelle findest du Inhalte aus Twitter
Um mit Inhalten aus Twitter und anderen sozialen Netzwerken zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung.

Ob das Gerät tatsächlich zum Einsatz kommen wird, ist noch nicht klar – schließlich drängt die Zeit. Fest steht allerdings, dass Musk das Mini-U-Boot tatsächlich nach Thailand hat einfliegen lassen.

An dieser Stelle findest du Inhalte aus Twitter
Um mit Inhalten aus Twitter und anderen sozialen Netzwerken zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung.
  • Quelle:
  • Noizz.de