Er wurde als Lebensretter berühmt, aber eigentlich war er auf Beutezug.

Der Obdachlose Chris Parker wurde nach dem Anschlag auf das Ariana-Grande-Konzert in Manchester mit 22 Toten als Held gefeiert – aber er ist in Wirklichkeit ein Dieb!

Parker war nach Medienberichten bei dem Anschlag am 22. Mai Verletzten zu Hilfe geeilt. Er erzählte einer britischen Nachrichtenagentur, dass eine Frau in seinen Armen gestorben sei. Er wurde gehypt wie ein heiliger Samariter. Die Folge: Parker erreichten knapp 58 000 Euro (52 500 Britische Pfund) an Spenden.

Jetzt stand er wegen des Diebstahls vor Gericht und beteuerte seine Unschuld. Doch ein Polizeisprecher sagte: „Die Vorwürfe gründen unter anderem darauf, dass am Abend des 22. Mai in der Manchester Arena eine Bankkarte gestohlen wurde.“ Parker hatte diese Karte später eingesetzt. Er soll einen Geldbeutel und ein Mobiltelefon geklaut haben.

Die Manchester-Arena soll am 9. September mit einem Benefizkonzert wiedereröffnet werden.

Quelle: Noizz.de