Können so kleine Tiere so viele Drogen fressen?

Kurioser Fall in Argentinien: In der Stadt Pilar sind aus einer Asservatenkammer der Polizei 540 Kilogramm Marihuana verschwunden, wie bei einer Inspektion festgestellt wurde.

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Wo das Zeug gelandet ist, weiß man noch nicht. Aber die Polizei hat eine interessante Theorie: Mäuse sollen das Gras gegessen haben!

Insgesamt werden vier Polizisten verdächtigt, mit dem mysteriösen Verschwinden der Ware in Verbindung zu stehen. Alle vier leugneten den Verdacht und erzählten dem zuständigen Richter die Maus-Theorie.

Dass es sich dabei eher um eine schlechte Ausrede als um die Wahrheit handelt, wurde schnell klar: Mäuse werden zwar häufig im Rahmen wissenschaftlicher Marihuana-Experimente benutzt, ernähren sich aber in der Wildbahn nicht von Hanfpflanzen. Hätten sie es ausnahmsweise doch getan, müssten in der Asservatenkammer etliche Mäuseleichen liegen. Es wurden aber keine gefunden.

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Am 4. Mai werden die Polizisten wieder vor Gericht aussagen müssen. Vielleicht fällt ihnen bis dahin ja eine überzeugendere Geschichte ein.

Quelle: Noizz.de