Forscher aus Deutschland haben ihn entdeckt.

In den Kinofilmen versetzt Godzilla ganze Städte in Angst und Schrecken – in der Realität schwimmt er ganz friedlich im Pazifik. Braunschweiger Forscher haben eine Unterart der Galapagos-Meerechse entdeckt. Und die auf Grund ihrer verblüffenden Ähnlichkeit mit dem Filme-Monster „Godzilla-Meerechse“ benannt.

Der fachbiologische Begriff für das Tier lautet: amblyrhynchus cristatus godzilla. Die Forscher glauben, dass Meerechsen die Filmemacher bei der Schaffung von Godzilla inspiriert haben.

Die Godzilla-Echse ist durch Umweltverschmutzung bedroht Foto: TU Braunschweig Miguel Vences / dpa picture alliance

Mit dem prägnanten Namen will die Forschergruppe um Sebastian Steinfartz vom Zoologischen Institut der Technischen Universität Braunschweig die Besonderheit und Schutzwürdigkeit dieser Population unterstreichen.

Während der Godzilla in Filmen nämlich meistens die Menschen attackiert, läuft es in der Realität andersherum. Laut den Forschern ist der Bestand der Meerechsen sei durch verwilderte Katzen, Ölverschmutzung, Tankerhavarien und den Bau von Hotelanlangen an den Küsten bedroht.

„Wir hoffen und werden uns dafür einsetzen, dass die Ergebnisse Grundlage für einen besseren Schutz dieser einzigartigen Tierart haben wird“, sagte Steinfartz.

Quelle: dpa