Adidas muss wegen Corona stark zurückstecken. Die Einbußen durch die Pandemie gehen auch an Großkonzernen nicht spurlos vorüber.

Unser liebster Sneakerhersteller Adidas hat im ersten Quartal wegen der Corona-Pandemie einen Umsatz- und Gewinneinbruch hinnehmen müssen. Der Gewinn aus den fortgeführten Geschäftsbereichen sank um 97 Prozent auf 20 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Montag in Herzogenaurach mitteilte. Der Umsatz ging um 19 Prozent auf 4,75 Milliarden Euro zurück. Schon früh brach der wichtige chinesische Markt ein, später auch die großen Märkte in den USA und Europa.

An dieser Stelle findest du Inhalte aus Instagram
Um mit Inhalten aus Instagram und anderen sozialen Netzwerken zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung.

>> War es das erstmal mit neuen Sneakern? Nike stellt jetzt Gesichtsschutz für Kliniken her

Starke Einbußen durch Corona

Für das zweite Quartal kündigte Adidas einen nochmals stärkeren Rückgang bei Umsatz und Ergebnis an. Weiterhin seien weltweit mehr als 70 Prozent der Läden geschlossen, hieß es. Einen Ausblick für 2020 gab Adidas weiter nicht ab. Ursprünglich hatte 2020 für Adidas nach dem Rekordjahr 2019 weitere kräftige Gewinne abwerfen sollen - zusätzlich getrieben durch sportliche Großereignisse wie die Fußball-Europameisterschaft und die Olympischen Spiele in Tokio.

Milliardenkredit an Großkonzern

Schon in den letzten Wochen hatte das Unternehmen Gegenmaßnahmen eingeleitet und auch eine erhebliche Finanzspritze in Anspruch genommen: Die Herzogenauracher bekamen eine Kreditzusage über insgesamt drei Milliarden Euro, davon 2,4 Milliarden Euro von der staatlichen Förderbank KfW. Zuletzt hatten Berichte die Runde gemacht, Adidas wolle den Kredit zwar in Anspruch nehmen, ihn aber möglichst bald über die Ausgabe eine Unternehmensanleihe ablösen.

[Text zusammen mit: dpa]

>> Adidas Originals x Girls Are Awesome: Die neue Kollektion kann viel mehr als gut aussehen

>> Die 8 geilsten Hype-Sandalen, falls du im Sommer 2020 doch noch vor die Tür darfst

  • Quelle:
  • Noizz.de