Ein Überraschungsfund für die Polizei.

45 Kurzwaffen, 20 Langwaffen, lose Waffenteile, hundert Kilo Munition, 15 Kilo Schwarzpulver. Nein, das ist nicht der Waffenbestand einer kleinen Soldateninfanterie. Das ist der Inhalt eines Frankfurter Kellers, der einem Rentner gehört.

Zufälliger Fund

Ursprünglich sollten die Beamten die Wohnung durchsuchen, da der Rentner Waffenteile ohne waffenrechtliche Erlaubnis zu haben schien. In der Wohnung fand die Polizei neben den zahlreichen Waffen auch Werkzeuge und Chemikalien, die zur Herstellung von Waffen dienen.

Die Ermittler gehen davon aus, dass der 67-Jährige die Munition selbst hergestellt und auch an den Waffen gebastelt hat. Zudem soll der Mann die Waffen im Internet angeboten haben. Inzwischen wurde das Arsenal beschlagnahmt.

Die Sammlung könnte legal sein

Bis zur genauen Aufklärung, woher die Waffen kommen, wird es vermutlich Wochen oder Monate dauern, sagte ein Polizeisprecher. Der Rentner kam nach dem polizeilichen Verhör wieder frei – hat man nämlich genug Waffenbesitzkarten und ist als Sammler angemeldet, ist der Besitz von so vielen Waffen durchaus legal. Da der Ursprung der Waffen des Mannes jedoch unklar ist, könnten ihm laut Polizei eine Geld- oder Haftstrafe drohen.

Quelle: Noizz.de