Der Vater des Sängers will mit dem Vermisstenfall abschließen.

„Ich werde ihn für tot erklären lassen. Wir müssen irgendwann diesen Schritt gehen, weil es abgeschlossen werden muss“, sagte Günther Küblböck der Bild-Zeitung.

Der 33-jährige Sänger und Schauspielschüler verschwand am 9. September 2018 vor der Küste Kanadas von Bord des Kreuzfahrtschiffes AIDAluna. Die Ermittler gehen von einem Suizid aus. Günther Küblböck sieht ebenfalls diesen Hintergrund: „Daniel war nicht mehr er selbst. Er litt unter einer Psychose.“

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Kaiser-Küblböck könnte ab sofort für tot erklärt werden: Ist es wahrscheinlich, dass ein Mensch nicht mehr lebt, kann ein Gericht auf Antrag den Tod erklären. Dies regelt das Verschollenheitsgesetz. Das Gesetz sieht für eine Todeserklärung unterschiedliche Fristen vor. Allgemein kann jemand für tot erklärt werden, wenn er seit zehn Jahren als verschollen gilt. Wenn Menschen bei einer Fahrt auf See verschwinden, gilt eine kürzere Frist von sechs Monaten.

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Der Vater plant nach eigenen Worten, eine Gedenktafel für seinen Sohn aufzustellen. „Das machen wir aber sehr privat“, sagte er der Bild. Eine Trauerfeier sei nicht geplant.

Die Passauer Staatsanwaltschaft hatte Ende Februar erklärt, die Ermittlungen zum Verschwinden seien noch nicht abgeschlossen. Hinweise auf Fremdeinwirkung habe es nicht gegeben. Zudem zeige ein Überwachungsvideo des Kreuzfahrtschiffes, wie zur fraglichen Zeit eine Person von Bord springe.

>> Küstenwache stellt Suche nach Daniel Küblböck ein

Einen Tag nach Küblböcks Verschwinden hatte die kanadische Küstenwache die Suche nach ihm – wegen der kurzen Überlebenschance im kalten Wasser - eingestellt. Der gebürtige Niederbayer hatte in der ersten Staffel der RTL-Show Deutschland sucht den Superstar im Jahr 2003 den dritten Platz belegt.

[dpa]

  • Quelle:
  • Noizz.de