Frankreich will Cannabis-Gesetz lockern

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Cannabis Gesetzte in Frankreich sollen gelockert Foto: dpa picture alliance

Derzeit muss man mit bis zu einem Jahr Haft rechnen.

Canabis-Konsumenten in Frankreich müssen künftig nicht mehr unbedingt eine Haftstrafe befürchten, wie das Innenministerium am Donnerstag in Paris ankündigte.

Stattdessen: Bußgelder.

Frankreich hat derzeit eines der strengsten Gesetze in der EU.

Bisher drohen Konsumenten in Frankreich bis zu ein Jahr Haft und eine Geldstrafe von mindestens 3750 Euro. Künftig solle die Polizei "in jedem Einzelfall" entscheiden können, ob sie es bei einem Bußgeld bewenden lasse, eine Parlamentskommission empfiehlt Geldstrafen von 150 bis 200 Euro.

Eine vollständige Entkriminalisierung sei aber nicht geplant, warnte Innenminister Collomb. Bei Vorstrafen oder einem Verdacht auf Drogenhandel könne weiterhin ein Strafverfahren in Gang gesetzt werden. Der Minister setzt damit ein Wahlkampfversprechen von Präsident Emmanuel Macron um, der Polizei und Gerichte entlasten will.

In Frankreich konsumieren nach Schätzungen rund 700.000 Menschen regelmäßig Cannabis. Die neuen Regeln müssen noch beschlossen werden. Einen Zeitrahmen dafür nannte Collomb nicht.

Quelle: Noizz.de

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